22. Juli 2010

BALD WIEDER ONLINE
















RÄDER DREHEN SICH SCHNELL...
UNIVERSALKOMMUNIKATION AUCH...


ICH WÜNSCHE ALLEN EINE FRÖHLICHE SOMMERZEIT
UND BEDANKE MICH FÜR EUER REGES INTERESSE!

15. Juli 2010

MACH DEIN LICHT AN!
















„Wenn ich das wahre Licht so, wie es ist, soll seh`n,
so muss ich`s selber sein, sonst kann es nicht gescheh`n.“ Angelos Silesius

Heute Morgen in der Vorbereitung für meinen Patienten ging ich, wie immer, in die Natur.
Ich war mit meiner ganzen Aufmerksamkeit dort, wo ich gerade stand: bei Ameisen, Steinen, Pflanzen, einer Eiche, die gerade sehr von einem Blitzschlag in Mitleidenschaft gezogen worden war.
Aus der stummen Zwiesprache mit diesem Baum ergaben sich Einsichten, die sich als hilfreich erwiesen für meine anschließende Arbeit.

Öffne einmal deine inneren Fenster und Türen so weit es dir möglich ist. Sieh` einmal in deine weiten Räume. Bring Licht ins Dunkel. Und ich bin mir sicher, neue Erkenntnisse, die sich immer deutlicher und klarer abzeichnen, werden dir in den Sinn kommen. Das Schöne dabei ist, dass je klarer deine Sicht auf dich wird, dein Blick geschärft wird für das, was wirklich ist.

Und dabei geht dir - im wörtlichen Sinn - sicher so manches Licht auf.

14. Juli 2010

LEERE - FÜLLE
























Du kennst sie auch, diese Tage, die so zäh dahin schleichen!? Die Leere um dich herum sich förmlich breit macht. Das Telefon noch nicht einmal klingelt?

Stille.
Kann beredt sein. Kann aber auch drückend, bedrückend bis erdrückend sein.
Schwere, die einen in Untiefen hinabzieht und einen blind werden lässt vor den Dingen, die bei aller Entmutigung dennoch gut sind und auch (noch) da sind.
Wieviel Selbstmitleid ist mit darin enthalten?
Sich hängen zu lassen, nachzugeben der Machtlosigkeit und sich der Trauer hinzugeben, das ist der scheinbar einfachere Weg.
Nur wohin führt er?
In eine Bestärkung und Bestätigung des ohnehin schon empfundenen Leides. Aber sicher nicht zur Tür, die herausführen könnte.
Depressive Zustände kennen wir alle. Auf die eine oder andere Art und Weise haben wir sie Alle schon erlebt, aber vielleicht nicht als solche bezeichnet.
Traurigkeiten bis zu tiefer Trauer, wenn uns Liebgewonnenes entrissen wird, wir loslassen und uns verabschieden müssen, das tut weh, bis zum schier unerträglichen Schmerz.

Wir haben es in der Hand, wie lange, wie tief, wie nachhaltig traurig wir darüber sind, was uns scheinbar verloren gegangen ist. Denn im Grunde können wir etwas, was wir einmal hatten, nicht mehr "verlieren". Nur das, was wir nicht haben, könn(t)en wir betrauern und bedauern.

Wissen wir, was wir uns einhandelten, hätten wir das, was wir scheinbar vermissen? Ist es nicht gerade  genauso gut, wie es ist?

Festhalten oder loslassen... Beides hast du in deiner Hand.

9. Juli 2010

HÜLLENLOS

























Seine Kleider abzulegen, gerade in diesen heissen Tagen, ist doch ein Vergnügen!
Oder etwa nicht?
Nicht für Jeden. Wer kennt sie nicht, die heimlichen Fragen darüber, was andere wohl über einen denken könnten. Und der kritische Blick in den Spiegel erst, gerichtet auf  das vermeintliche zu Viel oder zu Wenig...
Wir wären sehr erstaunt, wenn wir lauschen könnten, wie Andere über sich selbst urteilen und denken!

Ich lasse mal meine Gedanken schweifen: wie wäre es wohl, wenn wir  - eine Schicht tiefer - uns entblössten. Sichtbar würden auch dort so manche Unebenheiten und Pölsterchen des an "Guten zuviel oder scheinbar zu Wenig", die unserem Potential  hinderlich im Wege stehen.
Hier die Hüllen fallen zu lassen, das erfordert schon sehr viel Mut und Überwindung. Denn schon beim blossen Gedanken daran schreit es schon in uns auf:
Hilfe! Das kann ich nicht, das geht doch nicht. Jetzt leb ich schon so lang damit... Da kann mir sowieso keiner helfen...Und Ähnliches.
Kennst du das?
Da wär auch noch die Angst, die gern lähmend in einem hoch kriecht:
Ich spekuliere mal ....vielleicht nicht mehr geliebt zu werden? Nicht mehr so toll zu sein, wie man sich selbst bisher gern gesehen hat? Oder die Sorge seinen Job zu verlieren... gar die Familie, Freunde oder Nachbarn zu verblenden? Oder meldet sich eine Art Alarmsystem, das schreit, wenn ich loslasse, meine so lieb gewonnenen Ticks und Tricks in die Wüste schicke, dann...!?
Dann... vielleicht ins Bodenlose zu fallen.. unmittelbar gefolgt von der nächsten Frage: wer fängt mich denn dann auf? Ist es das?

Die gute Nachricht: es ist niemals so schlimm, wie unsere innere Stimme uns vorgaukelt.
Schicht um Schicht sich zu enblössen, das ist, genauso wie bei der Kleidung, nicht immer leicht. Aber es erleichtert und zwar ungemein. Nicht mehr vor sich selber wegzulaufen (irgendwann geht das nicht mehr, es geht sowieso nie, aber schön es mal zu glauben) und Alles, was überflüssig ist, nach und nach, wie bei einer Zwiebel, abzuschälen, kann zu einem großen Erlebnis werden. Die Momente des Glücks, des zutiefst erfüllt seins von Freude, Leichtigkeiten, wahrer Nähe und Verbundenheit sind "Belohnungen", die, wie Geschenke, zu einem kommen, wenn man bereit ist sich zu verändern.

Liebevolle Begleitung, Unterstützung und Hilfe ist einem zudem gewiss: hilfreiche Hände, wärmende Gesten des Miteinander, ermunternde Worte oder stumme Zeichen der Verbundenheit unterstützen und begleiten. Und das in jedem Augenblick! Wir sind geneigt dies mit dem Wort Wunder auszudrücken, in Wirklichkeit sind es "Beweise" dafür, auf dem richtigen Weg zu sein.
In ein erfülltes, freudvolles, leichtes und vor allem eigenes Leben!

(woher ich das weiß? ich bin ihn selber gegangen, diesen Weg...  "Das Leben ist gnädig mit dem, der seinen eigenen Weg geht. P.Coelho)

7. Juli 2010

WEIL, ICH HAB EIN BEIL

Wenn Begrenzungen, die du um dich herum siehst, nur der Spiegel deiner eigenen Gedankenwelt sind ... puh, dann, ja dann braucht es nur eine Änderung des Blickwinkels und du ziehst als Herrscher/-in wieder in Dein eigenes Reich.
Wie mächtig gestattest Du Dir zu sein?

Mach Schluss mit dem Spuk... weil, du hast ein Beil...

16. Juni 2010

AFTER BUSINESS COUCHING

























BALANCE
AFTER BUSINESS COACHING

WANN:   1. JULI 2010
BEGINN: 20.00 UHR
WO:         BUTTLERWEG 1A, TUTZING-TRAUBING

Um den sich ständig ändernden Strömungen, den scheinbar so unterschiedlichen Polen, die wir gerade so deutlich spüren können, gewachsen zu sein, benötigen wir, wie bei einer Wippe, Balance.

Wie komme ich zu dieser Balance, meinem inneren, ruhenden Pol? Wie kann ich dauerhaft verweilen an diesem Punkt der Stille, Freude, Glückseligkeit? Auch wenn es um mich herum stürmt, donnert, hagelt oder trocken-heiß ist?
All die wird Inhalt dieses Abends sein.

Ich erläutere auch, was gerade auf kosmischer Ebene geschieht.
Schön zu sehen gerade am Wetter, das uns Außen zeigt, was sich in unseren Innenwelten abspielt. Von Stürmen (Befreiung von Altem) über Regenschauer (Reinigungsprozesse, Trauer) und heftigen Entladungen in Gewittern (Überreizung, Aggression) bis zu luftigen Böhen (kleine Aha-Erlebnisse der Entspannung) und extremer Hitze (Ausharren und Vertrauen, auch in der Wüste).

Am ruhigsten ist es bekanntlich im Auge des Orkans, also in der Mitte - genauso wie bei der Waage.
Und zu dieser Balance gilt es zu finden. Der eigenen Mitte. Dem, was uns im tiefsten Inneren ausmacht. Dort ist die Heimat von Jedem von uns, dort sind wir authentisch und auch glücklich.

Neben Spass, Entspannung und regem Austausch gibt es auch die Möglichkeit zur Aufstellung von beruflichen, persönlichen und strukturellen Themen. Wer ein dringendes Anliegen hat, das gern betrachtet sein mag, melde sich bitte vorher bei mir an. Ich freue mich auf Dein Kommen!

11. Juni 2010

Licht und Schatten

Wenn nur...
unterliegen wir nicht Alle den Gedanken, ach wenn doch nur...dieses oder jenes anders oder schöner wäre...dann wäre Alles besser!? Vor allem wäre meine Welt und damit ich selber dann in Ordnung.
Welch Illusion!
Wir brauchen Zeit, um mit Allem Frieden zu schließen, was uns ausmacht. Auch ich, dich ich mich schon Jahre damit auseinandersetze, befinde mich immer noch in diesem Prozess. Es ist ein Stück harte Arbeit, auch heute noch. Aber nicht unmöglich.
Warum ist es gut, sich den dunklen Seiten in einem, den Schatten, zu stellen? Um ganz zu werden, um das Leiden zu beenden, um sich vor allem nicht mehr vor sich selbst zu verstecken. Wenn wir damit aufhören, müssen wir uns auch nicht mehr vor Anderen verstellen und verstecken. Unsere Gesellschaft nährt die Illusion, dass Jene den ganzen Lohn erhalten, die vollkommen sind.
Aber Viele merken, dass das Bemühen um Vollkommenheit und Perfektion Konsequenzen hat, die uns physisch, psychisch, mental, emotional und spirituell in Teufels Küche bringen können.
Menschen, die an allem möglichen litten, wie: Hörstürzen, Depressionen, Süchten, Beziehungsstörungen, sich selber verstümmelten, Krebspatienten, Berufskrankheiten, Frauen und Männer mit burn out, kommen zu mir in meine Praxis. All ihre Träume, ihre Ängste und Wut, ihre Trauer und Sehnsüchte haben sie in ihre Körper vergraben und in der Tiefe ihres Bewußtseins versteckt. Warum? Weil die Meisten von uns in der Kindheit schon auf ihre Defizite, ihr Ungenügend sein, hingewiesen werden - allem voran in der Schule - und dass es schicklich ist, sich zurückzunehmen, Andere den Vortritt haben.
Das Schwerste dabei ist, und davon kann ich selber ein Lied singen, aus diesen Konditionierungen auszubrechen und herauszufinden, wer man selber ist.
Wir haben jeden Charakterzug mit dem dazu gehörenden Gegenpol in uns, jede menschliche Emotion und jeden Impuls. Wenn wir nicht Alles, was wir sind, aufdecken, und liebevoll annehmen, das Gute und das Schlechte, das Dunkle und das Helle, das Starke und Schwache, das Ehrliche und Unehrliche, können wir niemals gesunden und damit frei sein.
Um dir ein Beispiel zu geben, wenn du glaubst, du seist schwach, dann such die Stärke in dir.Wenn du Angst hast, geh nach innen und suche deinen Mut. Wenn du ein Opfer bist, such den Täter in dir.
Wir sind von Geburt an Alles und haben vor allem Alles in uns.
Es verlangt nur eine Änderung des Blickwinkels, eine Öffnung des Herzens.
Erst wenn wir das Dunkle in uns ganz annehmen, dann können wir auch das hellste Licht sein.

Schattenarbeit ist der Weg des Herzenskriegers.